Der Pusztakavalier
Bajor – Oszvald – Verebes! Diese Namen sprechen für sich selbst! Sie sind der Garant dafür, dass sich Alle, die diese Aufführung besuchen, köstlich amüsieren werden.
Mágnás Miska ist eines der erfolgreichsten Werke der ungarischen Operettenliteratur, das immer wieder in den Musiktheatern wie auch auf den Bühnen der Prosatheater aufgeführt wird. Seine Beliebtheit verdankt es einerseits der satirischen und unterhaltsamen Geschichte, andererseits den hervorragenden Evergreens von Albert Szirmai und Andor Gábor.
Das Stück entstand ursprünglich für das legendäre Schauspielerduo Márton Rátkai und Sári Fedák. Die Operette sollte deshalb nur in dem Fall wiederaufgeführt werden, wenn die Rollen von Miska und Marcsa von absoluten Stars besetzt werden.
Es ist vielleicht das einzige Stück dieser Gattung, in der eine komische Figur die Hauptrolle spielt. Miska, der erfindungsreiche Stalljunge mit starkem Lokalakzent wird in einigen Sekunden, vor unseren Augen zu einem vornehmen Aristokraten. Seine Partnerin, die plumpe Marcsa, betritt den Kreis der gehobenen Gesellschaft als Gräfin Mary, eine „französische“ Dame im Abendkleid.
All dies geschieht, weil die hoffärtige Familie dem Gutsverwalter Baracs verbieten will, ihre Tochter, Gräfin Rolla zu heiraten. Zum Glück steht die – solche Vorurteile ungeachtet lassende – kleptomanische Großmutter dem jungen Paar zur Seite undso erreicht dann die Operette das glanzvolle Finale.
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