Hochzeitstanz
Dieses unseres Wissens erstes Klezmer Musical spielt in einem rumänisch-ungarisch-jüdischen Dorf in Siebenbürgen.
András Bárány – Sohn des reichen Bauern – feiert gerade seinen Polterabend, er will die arme, aber umso hübschere Rózsi Patkós ehelichen. Der Polterabend zieht sich etwas in die Länge, da es sich herausstellt, dass Rózsi – da ihre Eltern gestorben sind – über die zur Eheschließung notwendigen Papiere nicht verfügt.
Der Notar Cornsa wendet sich, auf Anraten der alten Frau Majzik, an das Kolozsvárer Kinderheim um Rat. Aus der Antwort des Kinderheims geht hervor, dass Rózsi gar nicht die leibliche Tochter der Patkós’ ist, sie wurde nur adoptiert.
Ihr leiblicher Vater war der verstorbene Mühlenbesitzer Salamon Blum, ihre Mutter das geschwängerte Mädchen für alles Regina Weisz, die bald nach der Geburt der Tochter verstarb.
Es stellt sich also heraus, dass die bis dahin als christlich erzogene Rózsi im Grunde genommen eine Jüdin ist! Das verzweifelte Mädchen – von seiner früheren Umgebung nicht mehr akzeptiert – wird vom jüdischen Kneipenwirt des Dorfes, dem philosophierenden Onkel Herskovics unter die Fittiche genommen. Er bietet ihr ein neues Zuhause und beginnt ihr ihren neuen Glauben beizubringen. |